ALLGEMEIN
(Mustela putorius furo) Frettchen sind keine Wildtiere, sie wurden aus wilden Iltissen gezüchtet. Sie gehören zur Familie der Marder. Die Weibchen (Fähen) werden ca. 35-45 cm lang und 550-1000 g schwer, die Männchen (Rüden) 40 bis 60cm lang und bis zu 2400 Gramm schwer. Ihr langer buschiger Schwanz (Rute) ist knapp halb so lang wie der Körper sie werden etwa acht bis dreizehn Jahre alt. Sie können nicht besonders gut sehen erkennen aber ihre Bezugspersonen, ihre Vorfahren sind überwiegend in der Nacht aktiv und leben und jagen meist in unterirdischen Bauten. Für sie ist es viel wichtiger, gut zu hören und zu riechen. Frettchen passen sich meistens dem Tagesablauf der Halter an und sind somit nicht Nachtaktiv eher Dämmerungsaktiv.
Frettchen stammen von südeuropäischen Iltissen ab. Schon vor über 2000 Jahren berichtete Strabos ein griechischer Geograph von Frettchen die zur Kanikelbekämpfung gezüchtet wurden. Griechen und Römer hielten Frettchen, die ihren Häusern um Mäuse, Ratten und Schlangen zu jagen.
Die ersten und echten Frettchen waren Albinos sie haben ein weißes Fell und rote Augen. Durch Züchtung gibt es heute Frettchen in verschiedenen Farben ( Farben.)
Frettchen sind superneugierig, nichts ist vor ihnen sicher. Wenn sie frei in der Wohnung herumlaufen, untersuchen sie alles. Sie klettern auf Tische, stöbern in offenen Schränken und in Papierkörben herum. Sie schleppen alles was nicht Niet und Nagelfest ist mit sich herum und verstecken sie in ihrer Schlafhöhle ( Do it your self). Man muss beim Freilauf gut auf sie aufpassen! Frettchen können leicht an die Leine gewöhnt werden um mit ihnen spazieren zu gehen.
Frettchen sind Fleischfresser. Sie sollten zweimal am Tag spezielles Frettchenfutter bekommen, das alle für sie wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthält. Ein ausgewachsenes Frettchen braucht ca. 150 bis 200 Gramm Futter pro Tag. der Käfig für 2 Frettchen muß mindestens 100 x 60 x 50 (BHT) Zentimeter groß sein ( Käfig). Im Käfig muss sich ein Schlafhaus, eine Hängematte oder ein Schlafsack befinden, in das sich die Frettchen zurückziehen können. Der Käfig kann im Haus oder im Freien im stehen. Dann muss das Schlafhaus aber besonders gut gegen Kälte isoliert sein und im Schatten stehen.
Frettchen sind sehr saubere Tiere (95% Stubenrein). Wenn sie im Frühjahr und Herbst ihr Fell wechseln, sollte man die alten Haare mit einer weichen Bürste herauskämmen. Einmal pro Woche muss der Käfig gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden. Die Klokiste muß jeden Tag ausgeleert und sauber gemacht werden. Futternapf und Trinkflasche werden ebenso täglich gereinigt, da sich gerade zur Sommerzeit schnell eine Fliegenplage entwickeln kann.
Frettchen brauchen Aufmerksamkeit. man muß sich täglich mit ihnen beschäftigen dann werden sie sehr zahm und zutraulich. Außerdem wollen sie jeden Tag Freilauf in der Wohnung oder einen Spaziergang im Freien. ACHTUNG LEINE!
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